Massentierhaltung verursacht nicht nur Tierleid sondern auch Umweltprobleme!

In den letzten Wochen beschäftigten sich die Schüler/innen der 3. Klassen im Biologieunterricht intensiv mit dem Thema Tierschutz,
Nutztiere und Fleischkonsum. Wir studierten Tierschutzgesetze und lösten anhand der geltenden Paragraphen schwierige Fälle.

Viele Fragen und Diskussionen folgten und ermutigten die Schüler/innen zu einem kritischen und autonomen Denken. Damit unser Fleischhunger gestillt wird, müssen Massen an Tieren pro Tag geschlachtet werden. Oft bekommen Nutztiere Medikamente, denn eine artgerechte Tierhaltung gibt es in der Massentierhaltung nicht. Für industrielle Fleischproduzenten zählt ein Tierleben wenig, was zählt ist der Gewinn. Um den Hunger der heimischen Nutztiere zu stillen werden jährlich ca. 600 000 Tonnen gentechnisch verändertes Soja importiert für das zum Großteil südamerikanischer Regenwald abgeholzt werden muss.

Am 28.Februar besuchte uns Frau Nina Decker, eine Tierschutzlehrerin von einem Tierschutzverein. Sie erzählte von den vielfältigen Aufgaben des Tierschutzvereins, dokumentierte mit eindrucksvollen Bildern und Kurzvideos, beantwortete viele Fragen und vermittelte einen umfassenden Eindruck über Tierschutz. Zum Abschluss bekam jede Klasse eine Urkunde überreicht.

Tierschutz

   
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